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Kurze Erklärung zur „Rosa Mystica“ Statue bzw. Bezeichnung Der Name „Rosa Mystica“ kommt aus der alten Marienlitanei = Lauretanische Litanei. Es gibt seit vielen Jahrhunderten diverse Wallfahrtsorte, wo die Mutter Gottes als „Rosa Mystica“ = „Geheimnisvolle Rose“ angerufen bzw. verehrt wird. In neuerer Zeit ist der Name „Rosa Mystica“ besonders von der italienischen Wallfahrts- und Gebetsstätte Montichiari ausgegangen. Heute gibt es diese typischen „Rosa Mystica“ Statuen hunderttausendfach auf der ganzen Welt. Ein kurzer Abriss über die Geschichte des als Wallfahrts- und Gebetsstätte anerkannten Ortes Montichiari hier in der Folge (entnommen der Kleinschrift 200 Seiten – „28 Kurzberichte von Erscheinungen“– 4.90 €) Kurzbericht Montichiari (Fontanelle) Gelegen in Norditalien (südlich von Brescia) Erscheinungen: ab 1946. Seherin: Pierina Gilli (35 J.) Wallfahrtsinfo: Internet: http://www.associazioni.it/rosamisticafontanelle E-mail mariarosmi@katamail.com Charakteristikum: Maria erscheint häufig ab dem Jahre 1946 der damals 35-jährigen Krankenschwester Pierina Gilli als „Rosa Mystica“ ( 3 Rosen als Symbol in Brusthöhe - weiß, rot, goldfarben) zunächst einige Jahre in dem Ort Montichiari (z.B. im Dom wo mehre Tausend Menschen anwesend waren), dann (ab 1966) Erscheinungen (immer die gleiche Seherin Pierina Gilli) in dem einige Kilometer von Montichiari befindlichen Fontanelle, wo sich eine Wassergrotte befindet. Viele Heilungen seither durch dieses Wasser. Schwerpunkt der Botschaften: Gebetsgeist wecken, v.a. in den Ordensgemeinschaften (weiße Rose Symbol). Opfergeist = alles aufopfern was das Leben mit sich bringt, unsere Arbeit, Pflichten usw. - im Geist der gehorsamen Annahme des Willens Gottes und der Wiedergutmachung für Untreue und Sünden von Seiten der Ordensangehörigen bzw. Gottgeweihten (rote Rose Symbol). Sühnegeist – Sein Leben aufopfern zur Wiedergutmachung für jene Priester, die untreu werden bzw. „die den Verrat des Judas begehen“ (goldene Rose Symbol). Besonderer Akzent also rund um das Anliegen der „geistlichen Berufe“. Wunsch Marias, dass man jedes Jahr am 8.Dezember (Fest der „Unbefleckten Empfängnis“ Marias) um die Mittagszeit die „Stunde der Gnade für die ganze Welt“ feiere (Besinnung auf die überaus starke Hilfe, die der ganzen Welt durch Maria, die „Mutter der Gnade“, ständig zukommt). Ebenso soll an jedem 13. Oktober (Fatimajubiläum) weltweit eine Sühnekommunion gehalten werden (stellvertretende Genugtuung gegenüber Gott für die Sünder, aus Dank und Liebe zu Gott). Am 6.4.1975 findet eine erste Prozession im Erscheinungsbezirk „Fontanelle“ mit einer großen Holzstatue der „Rosa Mystica“ statt, die von zwei gleichzeitig auftretenden, stark beeindruckenden Regenbogen (Symbol der Verbindung Himmel Erde, Friede) begleitet werden. Viele Heilungen in Fontanelle, speziell in Verbindung mit dem Wasser am Erscheinungsort. An der Rosa Mystica Statue traten im Laufe der Jahrzehnte in verschiedensten Weltteilen häufig Tränen- bzw. Bluttränen – Phänomene auf, als starkes übernatürliches Zeichen und als Aufruf bzw. Erinnerung an die Hauptbotschaften von Montichiari : Gebet, Opfer, Sühne. Zusätzliche Details: Das Bewusstsein für mehr Gebet und Opfer/Sühne ist etwas mehr in die Volksseele gedrungen, als „Verstärker“ der Fatima Gedanken und jener von anderen Erscheinungsorten, wo das Thema: „Gebet, Umkehr, Bekehrung, Sühne, Opfer u.a.“ in verschiedensten Variationen und Formulierungen auch in Erinnerung gebracht wird (Botschaften wollen ja im Grund nichts anderes, als bekannte, aber zu wenig gelebte, zu wenig umgesetzte biblische Wahrheiten wieder ins Rampenlicht stellen. Das ist ja auch der Zweck vieler Predigten u.a. kirchlicher Verkündigungsinitiativen. Menschen brauchen – wegen ihrer „harten Herzen“ und geistlichen Trägheit - oft Wiederholungen, Ermunterungen. Montichiari begann so einfach und unmerklich, wie die meisten großen Bewegungen, Ereignisse in der Welt (Christus hat ja auch einen äußerst bescheidenen, unmerklichen Anfang gesetzt mit der Geburt in Bethlehem). Eine opferbereite, betende Seele, die sich ganz Marias Plänen (die wiederum Gottes Pläne sind) im demütigen Gehorsam und kindlichem, liebevollen Vertrauen ausliefert, steht am Beginn. Die italienische Krankenschwester Pierina Gilli war so eine Opferseele Gottes Werke wachsen langsam, dafür haben sie ein gutes Fundament – wie die Kirche, „auf Fels gebaut“. Am 24. Nov. 1946 hat die erwähnte Krankenschwester in Montichiari in ihrem Zimmer die erste Marienerscheinung. Maria zeigt sich ihr in einem violetten Gewand (liturgische Symbolfarbe für Buße –z.B. im Advent, Fastenzeit) mit dem starken Symbol von 3 Schwertern, die in ihrer Brust stecken. Mit Tränen in den Augen erläutert sie: „Gebet, Opfer, Sühne“. Nach dieser Erscheinung musste die Seherin viel leiden, besonders, als es im Mai l947 Gott zuließ, dass sie drei Teufel besonders quälten (durch fürchterliche Angstzustände usw.). Am 31.5.l947 hat Pieriena Gilli eine schreckliche Höllenvision (War auch in Fatima u. anderen Erscheinungsorten der Fall) Zugleich hatten die dämonischen Quälereien ihren Höhepunkt erreicht – sie wurde mit starken Entsetzen über die Hölle erfüllt, Teufel durften auch ihren Körper schlagen. Manchmal wurde sie ohnmächtig vor Schmerz, sie fühlte sich in ein schreckliches, immenses Feuermeer versetzt, wo sie noch zudem ekelerregender Schwefelgestank quälte. Pierina schrie nach Hilfe, 2 Ordensschwestern in dem gleichen Spital, in dem sie arbeitete, wurden der Trost und die Unterstützung durch viele kommende Jahre, die von der Vorsehung gesandt wurden. In dieser Höllenqual vernahm sie Marias Stimme, die erläuterte: „Siehe da, die Hölle! Die erste Schar (der Dämonen) wird von den gottgeweihten Seelen gebildet, die ihren Beruf verraten haben und deswegen verdammt wurden, weil sie sich nicht bekehrt haben. Bei der Erscheinung am 13.7.l947 sah dann Pierina die Mutter Gottes mit den 3 Rosen auf der Brust (weiß, gold, rot – Gebet, Opfer, Sühne), die 3 Schwerter lagen auf dem Boden. Maria erläutert: Der 13. eines jeden Monats soll als ein Tag, der Maria geweiht ist, begangen werden. Bei der Erscheinung am 22.10.l947 verabschiedete sich Maria von Pierina mit den Worten: „Vivi d`amo-re“ (Lebe in der Liebe oder lebe aus der Liebe). Als Pierina am 16.11.l947 und 22.11.1947 im Dom von Montichiari betete, hatte sie jeweils Erscheinungen der „Rosa Mystica“. Unter anderem Wünschte die Mutter Gottes besondere Sühne für die Sünden gegen die „heilige Reinheit“. Ohne unseren Sühne / Opferbeitrag kann sie die strafende Gerechtigkeit Gottes nicht aufhalten. Dann musste Pierina als Akt der Demut auf 4 Ziegelsteinen am Boden des Domes mit der Zunge jeweils ein Kreuz machen (vgl. Bernadette in Lourdes sollte in der Grotte aus dem schlammigen Wasser, wo später die Heilquelle entsprang, trinken – ebenso als symbolischer Akt der Verdemütigung. Nichts geht eben ohne Opfer im „Reich Gottes“). Maria wünschte, dass diese 4 Ziegelsteine, auf die sie „herabgestiegen ist“, als Andenken an ihr Kommen im Dom, besonders bezeichnet bzw. ehrfürchtig geschützt werden. Weiters sollte die Statue der „Rosa Mystica“, die auf 3 Stufen steht (Symbol des geistlichen Aufstiegs) prozessionsweise durch das Land getragen und dann auf die 4 Ziegelsteine im Dom gestellt werden. Sie versprach dann für den Marienfeiertag, 8.Dez. l947 (Fest der „Unbefleckten Empfängnis“), ihr Erscheinen im Dom – um die Mittagszeit – als „Stunde der Gnade“: Sie versprach, Pierina einen tieferen geistigen Einblick in das Geheimnis ihres „Unbefleckten Herzens“ zu geben, worauf man sich am Fest des 8. Dez. auch besonders besinnen soll (Maria frei von der Erbsünde und jeglicher anderen Sünden). Montichiari und Fatima in Verbindung zu sehen wird auch dadurch unterstrichen, dass 2 verstorbene Fatima Seherkinder (Francesco und Jacinta) bei einer Erscheinung dabei waren, die der Seherin Pierina als Beispiel empfohlen wurden. Pierina sah Maria dabei in einem überaus stark strahlenden Licht. Sie vernahm die Worte: „Oh, seht dieses Herz, das die Menschen so sehr liebt, während es die meisten mit Schmähungen überhäufen“.
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Letztes Update: Montag, 10. Dezember 2007, 16:55 15:52 14:51 14:34 14:20