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Warum die „Wandermuttergottes“ aufnehmen – einige konkrete Überlegungen / Hinweise / Telefonnummern nach Bedarf. Diese Frömmigkeitsform ist speziell im deutschsprachigen Gebiet ziemlich weit verbreitet. Der Grundgedanke dahinter: Man gibt der Mutter Gottes, der (geistlichen) Mutter aller Menschen, in zeichenhafter Form, für eine gewisse Zeit Herberge im eigenen Heim. Die Heilige Familie war ja selbst manchmal ohne zu Hause (Geburt in Bethlehem, wohin sie aus Nazareth zogen, weil sie sich bei der vom Kaiser in Rom vorgeschriebenen Volkszählung beteiligen mussten). Dann die Flucht nach Ägypten. Jesus, ihr Sohn, hatte etwa 3 Wanderjahre zu vollziehen während seinem öffentlichen Wirken und sagt darüber z.B. „Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“ (Matthäus 8,20) Auf diesen missionarischen Wanderungen hat die Mutter ihren Sohn zeitweise begleitet, wie wir aus den Evangelien wissen. Bei dieser symbolischen Aufnahme der Mutter Gottes (die ja nie allein kommt, sie ist immer Wegbereiterin und Begleiterin Ihres Sohnes, von Gott zu dieser großen Würde berufen) in Ihr Heim geht es vor allem um die Aufnahme „Unserer Lieben Frau“ in unseren Herzen. Sie weiß zu trösten, Sie weiß zu helfen. Sie ist eine überaus mächtige Fürsprecherin beim Allmächtigen. Es gibt sehr viele Berichte von Familien, die in dieser oder jener Schwierigkeit waren, und sie erfuhren (nicht immer gleich, jedoch immer zur rechten Zeit) Hilfe „von oben“. Oft sehr auffällig, unübersehbar, manchmal sehr diskret, verborgen, unauffällig, innerlich. Es gibt keine Familie, wo alles völlig in Ordnung ist. Wenigstens in unserer Gottesbeziehung, in unserem familiären Gebetsleben, in unserem Streben nach mehr Christlichkeit in uns und um uns, müssen wir ja alle „aufrüsten“. Ein anderer Gedanke: Wie wär`s wenn man in diesen Tagen, wo man einen „hohen Gast zu Besuch hat“, einen neuen Anlauf nimmt, die eigenen und familiären „Glaubens–Schwachstellen“ etwas zu „reparieren“ (vor allem durch vermehrtes Gebet)? Wenn irgendwie möglich, wenigstens teilweise gemeinsam. Die beigestellte Mappe enthält ja diverse Anregungen dazu. Mehr kann auf Wunsch noch beigestellt werden _ Anruf bei Herrn Pfarrer Leyrer – 50698 genügt. Man kann sich z.B. auch etwas mehr mit der (gemeinsamen) Bibellesung beschäftigen. Hier wäre die Apostelgeschichte (im Neuen Testament) zu empfehlen, die auch viele Beispiele aus dem christlichen Alltag der Urkirche bringt, wovon man sich da und dort ein Beispiel nehmen oder Mut für die Bewältigung eigener Schwierigkeiten nehmen könnte. Man könnte über die vielfache Heimatlosigkeit und Armut in der Welt nachdenken, wie viele kein inneres und äußeres „zu Hause“ = Geborgenheit haben. Man sollte jedoch in dieser „Gnadenzeit“ vor allem mehr den Rosenkranz praktizieren. Das liebste Gebet der Mutter Gottes! Wenigstens ein oder mehr Gesätzchen pro Tag – und dabei auch etwas meditieren (Bibelstellen als Besinnungsimpuls sind vorgeschlagen). Konkrete Anregungen (wie man den Rosenkranz betet usw.) sind in der beiliegenden Mappe in der Kleinschrift „Biblisch beten“ (die Materialmappe können Sie übrigens behalten). Noch eine Anregung: Denken Sie vielleicht darüber nach, ob man nicht auch Nachbarn, Bekannte gelegentlich zu einem kleinen geistlichen „Stelldichein“ in ihr Heim einladen könnte. Nachbarschaftsbeziehungen könnten so z.B. ausgebaut, vertieft werden bzw. dies wäre eine gute Gelegenheit dazu. Ein sehr großer Segen für Sie und ihre Lieben wäre die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariä, wie es die Mutter Gottes in Fatima, Montichiari (Rosa Mystica) u. an anderen Orten immer wieder als Wunsch vorbringt. Hier ein kurzes Weihegebet (Auszug aus jenem von Papst Johannes Paul II.) Kreuzzeichen (Wenn Sie Weihwasser zu Hause haben, sich bitte damit bekreuzigen): Dann: „Heiligstes Herz Jesu, Unbeflecktes Herz Mariä, steht uns bei, dass wir das Evangelium in unser Herz aufnehmen und danach im Glauben, in der Hoffnung, in der Liebe leben. So wird Jesus Christus für uns Weg, Wahrheit und Leben sein. Vereint mit dem eucharistischen Opfer weihen wir uns Euren liebevollen Herzen, dass wir jedes Übel überwinden und immer das Leben wählen. Voll Vertrauen nehmen wir Zuflucht bei Euren Herzen. Beschützt uns in allen Gefahren und führt uns und alle, für die wir Verantwortung tragen, nach vollendeter Pilgerreise auf Erden glücklich in die ewige Heimat. Amen“ Denken Sie vielleicht auch darüber nach, wem sie noch (aus Ihren Bekannten oder Verwandtenkreis) empfehlen könnten (auch von ihrer eigenen Erfahrung ausgehend) die „Wandermuttergottes“ für eine gewisse Zeit (ein bis drei Wochen ist es üblich) aufzunehmen. Dies dann konkret (vom Termin her) mit Karl Vospernik absprechen (Tel. 04274 51683) da er die Termine dafür in einem eigenen Kalender koordiniert. Nochmals Dank in Namen der Pfarre, dass Sie bereit sind, sich reichlichen Segen für sich und Ihre Lieben durch das „Hinneigen“ zur Mutter Gottes zu holen, die jeden gern „an die Hand nimmt“ der sich ihr zuwendet. Dieser Segen bleibt ja nie begrenzt auf ein kleines „Nest“, er breitet sich wellenförmig aus, zieht Kreise, wie ein Stein, den man ins Wasser wirft. Insofern „profitiert“ auch die Pfarre davon. Gott segne Sie, die Gottesmutter beschütze Sie. Alles Gute – Pfarrer Leyrer. Hinweis: Viele Erfahrungsberichte von Einzelnen / Familien, die viel Segen durch die "Wandermuttergottes" Aufnahme erfahren haben, finden sie auch im Internet. Z.B. Suche bei Google "Wandermuttergottes Erfahrungen" |
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Letztes Update: Montag, 10. Dezember 2007, 16:55 15:52 14:51 14:34 14:20